STEFAN HEYER
Black coffee on a tired tongue, poems, Epubli Verlag, Berlin 2021
Deleuze and Guattari's concept of art. A guide through a thousand plateaus, Passagen Wien 2001
Resonances/Corres-pondenzen was published in 2019 by Passagen Verlag
BLACK COFFEE:
Between puddles of thunderstorms and fish sticks, wild boars are left lying around, and the pleasure space of the sensual is measured. Not without irony, the poems deal with the subject of eating and drinking. If the type of food and the preparation of dishes is varied, the poems go through the most diverse stages and habits of meals. Whether the hunter lies in wait and takes aim at deer or wild boar or children picking sweet cherries from the tree: the poems describe life starting with food.
2 volumes of poetry/poems have been published by the author so far

Form und Struktur, Sonette,
Passagen Verlag, Wien 2023
Die Welt scheint aus den Fugen geraten, das Tohuwabohu gewinnt die Überhand, große Utopien sind längst vergangen, Dystopien schwer in Mode. Form und Struktur setzt Stefan Heyer gegen das drohende Chaos, mit seinen Sonetten kämpft er gegen das dunkle Meer und die finstere Ödnis. In seinen Gedichten wird Dantes Hölle besucht, werden weiße Leinwände betrachtet, Differenzen aufgerissen, Irrfahrten über das Meer unternommen. In Auseinandersetzung mit Literatur, Kunst, Philosophie wird Halt gesucht, der Hoffnung nachgejagt, dem Gesang der Sirenen nachgespürt. Zwischen kahlen Bäumen und gähnenden Nachteulen spannt Stefan Heyer in seinen Gedichten seine Fäden, zieht Planken und baut Brücken.
Das Alphabet von Deleuze &
Guattari, Gedichte, Passagen Verlag, Wien 2025
Kräfte sichtbar machen ist für Deleuze & Guattari eine, wenn nicht die Aufgabe von Kunst. Beide Denker haben viel über Kunst nachgedacht, viel über Kunst geschrieben: über das Kino, über die Malerei, die Musik und über Literatur. Künstler wie Kafka, Proust, Bacon standen dabei oft im Mittelpunkt. Das Werk der beiden Franzosen quillt über von Begriffen. Stefan Heyer hat sich dieser Begriffe angenommen, sie sich angeeignet, sich von ihnen inspirieren lassen und, von ihnen ausgehend, Gedichte wachsen lassen – Gedichte, die sich hineinbegeben in die Philosophie von Deleuze & Guattari, aber auch die Flucht ergreifen, sich von ihnen lösen, ihnen entkommen und dabei anderen Künstlern und Denkern begegnen. Der Lyriker spielt mit den Begriffen und schafft aus ihnen neue Bilder.